Mein neuer Lebensabschnitt

 

Heute möchte ich dir ein paar persönliche Zeilen über mich erzählen. Wie du vielleicht aus einem früheren Kontakt mit mir weisst oder unter ABOUT gelesen hast, habe ich einen wunderbaren Sohn. Er ist der ganze Stolz von meinem Mann und mir (halt so, wie es eben ist als Eltern!).

 

Die letzten 5.5 Jahre waren eine wunderbare Zeit, ich genoss es, in den Tag hinein leben zu dürfen mit meinem Sohn, mich nach seinem Rhythmus zu richten und mit wenig Termindruck den Alltag zu gestalten. Es gab da aber auch Schattenseiten, denn die Zeit für meine geliebte Arbeit musste sehr oft hinten angestellt werden. Tagsüber konnte ich nur sehr wenig arbeiten und wenn, dann nur mit dem entsprechenden Organisationsaufwand und mit der grossen Unterstützung von meinem Mann, er arbeitet zum Glück in Teilzeit. So konnte ich oftmals nur gegen Abend oder am Wochenende meiner geliebten Tätigkeit als Fotografin nachkommen, musste immer wieder gut in mich hineinfühlen, wie viele Aufträge energietechnisch möglich sind, so dass ich nicht ausbrenne. In einem früheren Blogeintrag habe ich schon von meiner beruflichen Krise geschrieben. Wenn man viele Ideen hat und immer 100% geben will, das Aussen aber keine Galoppsprünge zulässt, dann, da stehe ich dazu, ist das nicht einfach auszuhalten. Dazu kam, dass mein Kind im Alltag viel Präsenz und eine sanfte Begleitung brauchte. So zeichnete sich schon früh ab, dass mein Sohn ein Jahr später in den Kindergarten gehen wird, als "normal" üblich. Insbesondere die letzten 12 Monate waren eine sehr intensive Zeit mit Minischritten üben in der Spielgruppe, Gegenwind in der Müttercommunity und Ängsten, ob wir das auch wirklich schaffen bis zum Kindergartenstart. Dank der super Unterstützung unserer Spielgruppenleiterin schaffte es mein Sohn nach der Coronapause den grossen Schritt, alleine in der Spielgruppe zu bleiben und das mit so viel aufgetanktem Selbstbewusstsein, dass er es in vollen Zügen geniessen konnte. 

 

So schnell war dann Sommerferien und der Kindergarteneintritt in greifbarer Nähe. Dank der neuen Kindergartenlehrperson bei uns im Dorf durften wir eine individuelle Einführung in den Kindergarten aufgleisen, wofür wir einfach unendlich dankbar sind. Wir haben als Eltern nichts unversucht gelassen, haben Gespräche geführt, gut vorbereitet und unserem Sohn alles erklärt. Wir waren in den Sommerferien im Schulhaus und zeigten ihm alles, so dass er sich von Anfang zurecht findet im Gebäude. 

 

Und dann war er da, der grosse Tag. Ich stehe dazu, es war einer der emotionalsten Tage meines Lebens - sämtliche Gefühle durchfluteten mich, so dass ich immer wieder (versteckt) weinen musste. Deshalb entschieden wir, dass mein Mann unseren Sohn in den Kindergarten begleiten wird, er ist da einfach viel ruhiger und kann seine Gefühle besser verbergen. Und auch da zeigte sich, unser Entscheid war richtig!

 

Mein Sohn liebt den Kindergarten - jeden Morgen freut er sich so fest darauf, dass er bereits früher als geplant parat ist um aufzubrechen. Wenn wir ihn abholen, dann springt er im "gestreckten Galöppli" auf uns zu und dann wird erzählt ohne Punkt und Komma. 

 

Ja, und nun sitze ich hier, 1.5 Wochen später und noch immer darf einfach alles gut sein. So dankbar bin ich, kann ich entspannt und gelassen am PC sitzen und meine Planung für die nächsten Monate vornehmen. Ungestört, konzentriert und sehr effektiv! :)

 

Während den letzten 5.5 Jahren habe ich mir ein Notizbuch zugelegt und all meine beruflichen und persönlichen Pläne und Ideen dort aufgeschrieben, so dass sie auch ja nicht vergessen gehen. Die Fülle an Kreativität ist sehr beflügelnd für mich und es ist enormer Ansporn, nun wieder aktiver und etwas unabhängiger arbeiten zu dürfen.

 

Danke, hast du bis zu Ende gelesen, dass du dich auf meine Zeilen eingelassen hast!

 

Auf bald

Sandra 

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Kommentare: 1
  • #1

    Edith Negri (Freitag, 18 September 2020 07:29)

    Das hast Du gut gemacht.
    Bin sehr stolz auf meine Tochter.
    ich hab Dich lieb.
    Mom




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